Queichlinien - Schleifen (Einstieg Bellheim)

Reste der Anlagen erwandern sich mit Startpunkt S-Bahnhof "Am Mühlbuckel" (Bellheim) in zwei Schleifen (West/ Ost). Im Österreich. Erbfolgekrieg (18.Jh.) sicherten die Franzosen im Wittelbacher Land mit der Queichlinie (Festungsstadt Landau bis Hördt am Rhein) ihre elsässischen und lothringischen Lande. Bis heute finden sich überall Spuren der Linie. Sperwerke sollten durch ein schnelles Anstauen der Queich die Linie für schweres Kriegsgerät unpassierbar machen.

Ab Bellheim: auf der östlichen Route führt der Weg abwechslungsreich zum Hochufer des Rheins. Folgt man der westlichen Schleife, kommt man durch die Ortsmitte von Bellheim zur restaurierten Schanze an der Mittelmühle (Linienstraße). Im angrenzenden "Alten Sägewerk/ Mittelmühle" pflegt der Kulturverein das geschichtliche Erbe und erläutert die Queichlinie anhand einer Karte. Spannende Infos zur Queichlinie finden sich auch unter: KuLaDig RLP: Queichlinien in der Verbandsgemeine Bellheim

 

Schwierigkeit
leicht
Strecke
10,7 km
Dauer
3:30 h
Aufstieg
20 m
Abstieg
20 m
Start
S-Bahn-Haltestelle "Am Mühlbuckel", KVV S51/S52
Ziel
S-Bahn-Haltestelle "Am Mühlbuckel", KVV S51/S52

Wegverlauf


Wegbeschreibung


An der S-Bahn-Haltstation "Am Mühlbuckel" beginnt die Tour. Hier muss man sich entscheiden, ob man zuerst die pitoreske östliche Schleife auf romantischen Wegen durch den Wald zum Hochufer läuft oder doch lieber mit der westlichen Schleife durch den Ort beginnt, die entlang des Spiegelbachpark zum "Alten Sägewer/ Mittelmühle mit der restaurierten Schanze an der Linienstraße läuft.

Die Schleife durch den Wald bietet Ruhe in einer grünen Oase, die Schleife in den Ort wartet mit netten Einkaufsmöglichkeiten, Cafés und einer Eisdiele auf.

 

Beschreibung der östlichen Queichlinien-Schleife:

Sie überqueren das Gleisbett und finden sich auf freier Flur. Das Gelände entlang des Spiegelbachs (künstlicher Abzweig der Queich) wurde früher zu Verteidigungszwecken aufgestaut und so für feindliche Soldaten mit ihrem "Schwerem Gerät" unpassierbar.

Weiter geht es an den "Herrenwiesen". Die Markierung leitet den Wanderer  durch freies Feld in den angrenzenden Wald. Durch eine Unterführung gelangt man auf die andere Seite der B9 (ehemalige Römerstraße "via renania"). Noch immer folgt der Weg der alten Verteidigungslinie. Da, wo links der Weg abbiegt, befindet sich rechter Hand eine weitere gut erhaltene Schanze der Queichlinie aus dem 18. Jahrhundert, die aber, da relativ überwachsen, nicht unbedingt im Gelände ausmachen lässt. Der Geleändeeinschnitt deutet auf dieses Bodendenkmal hin. Ab hier wendet sich die Schleife wieder nach westen und führt durch den Wald und einerer weiteren Unterführung parallel zu den S-Bahgleisen zurück zum Ausgangspunkt.

 

Beschreibung der westlichen Queichlinien-Schleife:

Durch die Straße "Am Mühlbuckel läuft man vor, bis zum Kreisel. Von dort orientiert man sich nach links (bitte aufmerksam die Straße queren!) und sieht schon den Einstieg in den Weg durch den Spiegelbach-Park (Grünstreifen). Diesem Weg folgt man in gerader Linie, bis man nach ca. 600 m am anderen Ende des Parks das blaue Gebäude der Verbandsgemeindeverwaltung ausmacht, indem auch die Tourist-Information untergebracht ist. Die Verwaltung passiert man linker Hand und gelangt auf den tiefergelegenen Parkplatz. Auf der linken Seite öffnet sich ein Weg über eine Brücke. Diesem Weg folgt man, wobei der Spiegelbach auf der linken Seite ist, bis man an der Grundschule vorbei auf die Mittelmühlstraße trifft. Man erblickt das offene Gelände mit der restaurierten Schanze. Sie ist, nicht ganz zufällig, an der Ecke Linienstraße/ Mittelmühlstraße platziert. Ein Hinweisschild an der Schanze in deutscher und französischer Sprache informiert über die Queichlinie. Links vom Schanzengelände schließt sich die ehemalige Mittelmühle (heute Privathaus) an. Folgt man der Mittelmühlstraße über die Brücke sieht man rechts das Altes Sägewerk, indem heute der Kulturverein Bellheim e.V. Veranstaltungen und Ausstellungen organisiert und das Erbe der Queichlinie pflegt.

Der schmale Fußweg in der Verlängerung führt auf die Hintere Straße. Dort biegt man rechts ab und läuft vor bis zur Zeiskamer Straße (Sparkasse). Der Turm der prominenten kath. Kirche, die dem Heiligen Nikolaus geweiht ist, lässt sich gut erkennen. Hier geht es links ein paar Meter weiter bis zur Hauptstraße, die das belebte Einkaufszentrum mit Einkehrmöglichkeiten von Bellheim darstellt. Hier biegt man links ab. An der Hausnummer 140 sieht man das schön renovierte Bürgerhaus (Veranstaltungen) von Bellheim. Der Hauptstraße folgt man in immer gerader Richtung, bis man an den S-Bahnhof "Hauptbahnhof Bellheim" kommt.  Auf der anderen Seite der Schienen führt links parallel zu den Schienen ein Weg zurück zum Ausgangspunkt, dem S-Bahnhof "Am Mühlbuckel".

 

Pfad zum alten Hochufer des Rheins (Silke Fuchs)
Pferdeweiden auf dem Mühlbuckel bei Bellheim (Silke Fuchs)
Spiegelbach als Teil der ehemaligen Queichlinien (Esther Grüne)
Unterführung B 9 - Queichlinien - Schleife (Westen) (Esther Grüne)
Nikolauskirche Blick aus der Zeiskamer Straße (Esther Grüne)
 (Esther Grüne)
Signet Queichlinie-Schleifen (Esther Grüne)
Waldweg entlang der Queichlinie (Hochufer/ Brand) (Esther Grüne)
Wanderung entlang der Queichlinie Westschleife (Esther Grüne)

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