Hans-Trapp-Tour

Als Raubritter geistert Hans Trapp heute noch durch die Sagenwelt des Wasgaus und des Elsass. Historiker jedoch vermeiden diesen Begriff. Ob Hans Trapp jemals reisende Händler oder vermögende Adlige überfallen hat, ist nicht verbrieft. Das Volk aber hielt an der Raubritter-Version fest und war davon überzeugt, dass der finstere Hans hier in den Wäldern rund um Erlenbach seine Beutezüge machte.

Der im Jahr 2013 ausgearbeitete Hans-Trapp-Weg setzt sich auf seine Spuren. Wer der Wegmarkierung mit dem Raben und dem Helm folgt, mag eine Gänsehaut bekommen bei der Vorstellung, dass sich plötzlich Männer mit Lanze, Schwert und Rüstung vor ihm aufbauen und ihn erst gegen Zahlung von hohem Wegezoll weiterziehen lassen.

 

UFFBASSE! - Kampagne für ein rücksichtsvolles Miteinander in der Natur

 

Verhalte Dich stets vorausschauend, freundlich und rücksichtsvoll gegenüber allen, die Du unterwegs triffst.

Achte auf die Natur, zerstöre keine Pflanzen und bleibt immer auf den Wegen.

Denk an eine Mülltüte für unterwegs und nimm Abfälle wieder mit nach Hause.

Bitte nimm Deinen Hund stets an die Leine. Andere Besucher und Tiere danken es Dir.

Beachte zu Deiner eigenen Sicherheit alle Wegesperrungen. Auch am Wochenende.

Parke nur auf ausgewiesenen Parkplätzen. Lass Platz für Rettungswege und landwirtschaftliche Maschinen.

Gib land- und forstwirtschaftlichem Verkehr bitte den Vorrang.

 

Schwierigkeit
mittel
Strecke
13,4 km
Dauer
5:30 h
Aufstieg
354 m
Abstieg
354 m
Start
76891 Erlenbach, Hauptstraße Parkplatz an der Bushaltestelle
Ziel
76891 Erlenbach, Hauptstraße Parkplatz an der Bushaltestelle

Wegverlauf


Wegbeschreibung


Die Rundwanderung beginnt in Erlenbach am Parkplatz an der Bushaltestelle, führt dann gegenüber durch die Binsenhohlstraße, die in die Zufahrtsstraße zum „Seehof“ einmündet. Nach ca. 20 Metern geht es scharf links in den Waldweg   und unmittelbar danach weiter auf dem nach rechts abzweigenden Weg, der steil bergan zu einer Sitzbank mit wunderschönem Blick auf Burg Berwartstein führt. Nach etwa 150 m zweigt der Weg nach links ab, wendet sich bei der nächsten Wegkreuzung erneut nach links und stößt auf einen schmalen Pfad, der zum Schmiedelfelsen führt.  

Unterwegs bietet sich noch einmal ein atemberaubender Blick auf Burg Berwartstein. Auf dem 400 Meter hohen Schniddelfels mit seiner spektakulären Aussicht auf den umliegenden Pfälzerwald, Burg Berwartstein, die Wegelnburg, den Drachenfels, die Dahner Burgen, Lindelbrunn, den Trifels sowie das Halbrund der großen Felsmassive Heidenpfeiler, Buhlstein und Rödelstein ist der höchste Punkt der Rundwandertour erreicht.

Danach geht es längere Zeit vorbei an den höchsten Douglasien Süddeutschlands nur noch bergab   in Richtung Lauterschwan bis zur Zufahrtsstraße zum „Seehof“.   Ein Stück geht es entlang der Straße, nach einer Rechtskurve führt der Weg   bis zur Bundesstraße 427. Nach deren Überquerung geht es über den Parkplatz durch ein von Fischweihern gesäum-tes Wiesental , dann rechts ab durch ein Waldstück nach Lauterschwan. Weiter geht es in der Ortsmitte mitttels Überquerungshilfe über die   B427 zur Kirchstraße, an deren Ende die Pilger-Kapelle zu einem Besuch einlädt.   Von hier führt die Tour in Höhe des Spielplatzes zunächst auf einem schmalen Pfad   in den Wald und dann bergan zum „Todtenkopf“. Der Pfad mündet in einen Waldweg, hier führt die Hans-Trapp-Tour nach rechts und nach einer scharfen Kehre bergab und nach links entlang des Raubritter-Radwegs   zum Naturbadesee „Seehof“.

An der Einfahrt des Waldparkplatzes führt der Weg nach links in den Wald und immer bergan zu einer Kreuzung und dann in Serpentinen nach rechts bergab bis zum Talgrund. Von hier geht es erst nach links und gleich wieder nach rechts am See entlang bis zur Liegewiese am „Seehof“ und weiter nach links um den Campingplatz herum, vorbei am FCE-Sportheim zum Ende des Campingplatzes. Hier führt der Weg links steil bergan in den Wald, wendet sich nach der nächsten Wegkreuzung nach rechts und erreicht nach dem Einbiegen nach links den Wehrturm Kleinfrankreich. Hier bietet sich erneut eine herrliche Sicht auf Burg Berwartstein und die Umgebung. Nach dem Abstieg von Kleinfrankreich führt der Weg hoch zur Burg Berwartstein. Die mittelalterliche Behausung von Hans Trapp, dem Namensgeber der Wandertour, lädt täglich zur Besichtigung der Burganlage sowie zur Einkehr im historischen Rittersaal ein. Nach dem Besuch der Burg geht es das letzte Stück der Hans-Trapp-Tour hinunter zum Startpunkt in Erlenbach.

 

 

Wanderung im Dahner Felsenland: Hans-Trapp-Tour ()
Burg Berwartstein (Jacques Noll)
Blick auf Burg Berwartstein (Sonja Spiess)
Burg Berwartstein (Sonja Spiess)
Ruine Klein Frankreich (Sonja Spiess)
Blick über den Wasgau (Jacques Noll)
Schinddelfelsen (Dauhenhauer)
 (Sonja Spiess)
Pilger-Kapelle (Jacques Noll)
Blick von Burg Berwartstein auf Erlenbach bei Dahn (Sonja Spiess)
Kiosk am Seehof (Andreas Winnwa)
Burg Berwartsein - Foto: Kurt Groß (Jacques Noll)
Markierungszeichen Hans-Trapp-Tour (Jacques Noll)

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