Herzog Karl-II-August-Pfad

Ausgangspunkt der Wanderung ist am Dorfplatz Bechhofen. Der  Weg führt am Ende des Ortes über Wiesen, entlang des Waldrandes, am Bechhofer Weiher vorbei zum idyllischen Lambsbachtal. Am alten Käshofer Wasserhaus zweigt der Weg nach rechts ab zum WaldPark Schloss Karlsberg. Über schmale Waldpfade verläuft die Strecke leicht ansteigend an den historischen Stätten des WaldPark Schloßkarlsberg vorbei zu den Ruinen der Orangerie. Die Anlagen der "Karlslust" mit Bärenzwinger, Tschifflik Pavillon, dem Schwanenweiher mit ihren Kaskaden und Tosbecken lassen die Pracht, der während der Französischen Revolution zerstörten Schlossanlage, nur noch erahnen. Von hier geht es talwärts zum Karlsberg Weiher. Die weitere Strecke verläuft leicht ansteigend über den Karlsberg zur Kehrberghütte. Hier oben bietet sich ein herrlicher Ausblick zum Königsbruch bei Landstuhl. Nach einem kurzen Abstieg und Durchquerung des Waldes passiert die Strecke einen schönen idyllischen Hohlweg zurück zum Ausgangspunkt.

 

UFFBASSE! - Kampagne für ein rücksichtsvolles Miteinander in der Natur

  • Verhalte Dich stets vorausschauend, freundlich und rücksichtsvoll gegenüber allen, die Du unterwegs triffst.
  • Achte auf die Natur, zerstöre keine Pflanzen und bleibe immer auf den Wegen. Versuche übermäßigen Lärm zu vermeiden und verlasse vor der Dämmerung den Wald.
  • Denk an eine Mülltüte für unterwegs und nimm Abfälle wieder mit nach Hause.
  • Bitte nimm Deinen Hund stets an die Leine. Andere Besucher und Tiere danken es Dir.
  • Beachte zu Deiner eigenen Sicherheit alle Wegesperrungen, auch am Wochenende.
  • Parke nur auf ausgewiesenen Parkplätzen. Lass Platz für Rettungsfahrzeuge und landwirtschaftliche Maschinen.
  • Gib land- und forstwirtschaftlichem Verkehr bitte den Vorrang.

www.pfalz.de/uffbasse

Schwierigkeit
mittel
Strecke
15,7 km
Dauer
3:45 h
Aufstieg
393 m
Abstieg
393 m
Start
Info am Dorfplatz Bechhofen
Ziel
Rundwanderweg

Wegverlauf


Wegbeschreibung


Wir beginnen unsere Rundwanderung am Dorfplatz in Bechhofen, wo wir sogleich die Hauptstraße überqueren und der Beschilderung die Ebertstraße hinab folgen. Die Straße endet in einem Feldweg den wir konsequent weiterwandern. Die erste Abzweigung auf den Herzog-Karl-II-August-Pfad lassen wir unbeachtet. Hierbei handelt es sich um die Einmündung des Rundweges die wir auf dem Rückweg passieren. Über Wiesen, am Waldrand entlang und am Bechhofer Weiher vorbei, verläuft unser Weg in südlicher Richtung durch den Wald und durch das Tal des Lambsbaches allmählich nach Südwesten. Unterwegs passieren wir zunächst die Abzweigung nach Käshofen, dann die Schlagberghütte, das Käshofer Wasserhaus und die Karl August Quelle. Am Ende des Tales führt der Weg nochmals durch eine dichte Waldpassage ehe der ausgeschilderte Themenwanderweg nach rechts abknickt und steil bergan in den Wald führt. 

Schnell erreichen wir die Ruinen des Tschifflick Pavillons, der 1785 in der Karlslust, vermutlich als Gartenhaus, im Wald gebaut wurde. Ein kurzes Stück bergab, vorbei an den ehemaligen Kaskaden stoßen wir auf das Tosbecken und den Schwanenweiher, ein weiteres Relikt der Karlslust. Die Gewässer wurden zu optischen Zwecken und zur Verschönerung des Schlossgeländes angelegt, welches zur damaligen Zeit noch weitgehend frei vom Baumbestand war.

Wir setzen unsere Wanderung auf dem Herzog-Karl-II-August-Pfad fort und erreichen über die Herzogsterrassen nach einem weiteren Anstieg die von Pflanzen überwucherten Ställe der Schlossanlage.  Die fälschlicherweise als „Bärenzwinger“ bezeichnete Anlage ist kreisrund um die Insel in der Mitte angeordnet und dienten ursprünglich als Vogelvolieren. Bei den Ställen befindet sich auch ein kleiner Rastplatz, der uns zum Verweilen an diesem unwirklichen Ort mitten im Wald einlädt. Kurz hinter dem "Bärenzwinger" passieren wir die Mohrenquelle.

Die Wanderung verläuft nun weiter steil bergan. Auf dem Bergrücken kommen wir an der sogenannten Vogeltränke vorbei. An dieser Stelle stand einmal das Torhaus zur Karlslust. Nun befinen wir uns auf der Apfelallee die geradewegs zum ehemaligen Schloss Karlsberg führt.  Wir biegen aber nach rechts ab und vorbei an dem Naturdenkmal "Herzogskastanien" steigen wir auf schmalem Pfad hinab zum romantisch im Wald gelegenen Hirschbrunnen - ein weiteres Relikt der Schlossanlage.  

Vom Brunnen aus wandern wir ein Stück den Hang hinauf und erreichen schließlich einen befestigten Forstweg, in den wir nach links einbiegen. Der Weg führt durch den Ehrenhof des ehemaligen Schlosses, von dem nur noch der Grundriss im Wald zu erkennen ist, zu einer großen Wegkreuzung im Wald. Unmittelbar daneben befinden sich die Ruinen der Orangerie. Das Gebäude wurde, wie der Rest des Schlosses, während der Französischen Revolution bis auf die Grundmauern zerstört.

Der Wanderpfad verlässt nun den breiten Forstweg kurz hinter der Orangerie und zweigt nach rechts auf einen Pfad ab. Wenige Augenblicke später gelangen wir so zum malerischen Karlsbergweiher, der idyllisch in den Wald eingebettet liegt. Das Kneippbecken in Ufernähe bietet an heißen Tagen eine willkommene Abwechslung, bevor es ein letztes Mal auf den Karlsberg hinauf geht.

Entlang des Forstweges auf dem Bergrücken befanden sich die heute kaum noch erkennbaren Nebengebäude des Schlosses Karlsberg, wie z.B. die Küche, Ställe, Kasernen und auch ein Wirtshaus. Nun verlassen wir den Karlsberg an der ehemaligen Schäferei, von der auch nur noch die Lage bekannt ist, indem wir vom Forstweg nach rechts auf einen langen geraden Pfad abbiegen. Nach diesem stoßen wir erneut auf einen Forstweg dem wir bis zu einem Waldparkplatz folgen.

Hier überqueren wir die Landstraße L 215 zwischen Sanddorf und Bechhofen. Der Weg schlängelt sich durch den Wald bergauf, vorbei an einer Quelle und mündet in einen parallel zum Gipfel des Kehrberges verlaufenden Wirtschaftsweg. Wir überqueren den Weg und erreichen nach wenigen Metern den Gipfel des großen Kehrberges. Hier besteht die Möglichkeit zur Einkehr in der Gustav Köhler Hütte des Pfälzerwald Vereins.

Nach steilem Abstieg vom Kehrberg durchschreiten wir die nun folgende Talsenke und überqueren abermals die Landstraße L 215. Über den Bechhofer Kopf oberhalb von Bechhofen und über Felder und Wiesen bringt uns der Weg durch einen Hohlweg zur der zu Beginn erwähnten Abzweigung, der wir nach links folgen und so zurück zum Dorfplatz in Bechhofen kommen.

 

 

 

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