Pälzer Keschdeweg / 4. Etappe Edenkoben - Neustadt

Die vierte und zugleich letzte Etappe führt von Edenkoben hinauf zum Hambacher Schloß, der Wiege der deutschen Demokratie. Nun wandert man hinab nach Neustadt an der Weinstraße, dem Endpunkt der Tour.

 

UFFBASSE! - Kampagne für ein rücksichtsvolles Miteinander in der Natur

Mit Rücksicht unterwegs - Verhalte Dich stets vorausschauend, freundlich und rücksichtsvoll gegenüber allen, die Du unterwegs triffst. Das gilt besonders auf Wirtschaftswegen, auf denen Winzer, Land- und Forstwirte auch am Wochenende arbeiten.

Picknick & Müll - Denk an eine Mülltüte für unterwegs und nimm Abfälle wieder mit nach Hause. Nutze für Pausen & Picknick ausschließlich die möblierten Rastplätze.

 

Weitere Infos unter www.pfalz.de/uffbasse  

Schwierigkeit
mittel
Strecke
18,6 km
Dauer
5:30 h
Aufstieg
459 m
Abstieg
499 m

Wegverlauf


Wegbeschreibung


Sie verlassen Edenkoben Richtung Villa Ludwigshöhe. Vom Schloss Villa Ludwigshöhe führt der „Pälzer Keschdeweg“ weiter zum Friedensdenkmal bei Edenkoben. Ab dem Parkplatz Friedensdenkmal folgen Sie dem „Pälzer Keschdeweg“ durch ausgedehnte Esskastanienbestände nach Norden. Nach etwa 600 m trifft der Weg auf die K 30, die Zufahrtsstraße zur Kropsburg. Auf dieser marschieren Sie ein Stück bis links ein Waldweg zur Lourdes-/bzw. Mariengrotte und zum Frauenbrunnen abzweigt. Falls Sie einkehren möchten, folgen Sie der Straße noch etwa 150 m bis zur Burgschänke an der Kropsburg. Der romantische Waldpfad führt Sie vorbei an der Lourdesgrotte, um 1912 in einem ehemaligen Steinbruch angelegte Mariengrotte ähnlich dem Vorbild in Lourdes, bis zur Quelle Frauenbrunnen. Über sieben Brückchen geht es bergab zur Tina-Will-Schutzhütte und dem Bellachinibrunnen, benannt nach dem in St. Martin geborenen Zaubermeister Franz Bellachini. Dieser Streckenabschnitt beherbergt auch eine 2003 vorgenommene thematische Anpflanzung von wärmeliebenden, voreiszeitlichen Gewächsen („Tertiärwald“). Wo der „Pälzer Keschdeweg“ die St. Martiner Einlaubstraße kreuzt, liegt rechter Hand ein 2005 gepflanzter „Maroni-Hain“, dessen Bäume nach entsprechender Wuchszeit besonders große Esskastanien tragen werden. Von hier aus lässt sich ein Abstecher in den romantischen Weinort St. Martin machen (ca. 1 km). Weiter geht es auf dem „Pälzer Keschdeweg“ - biegen Sie rechts in die Totenkopfstraße ein, nach ca. 100 m wandern Sie links in den Wald (Einkehrmöglichkeit beim St. Martiner Campingplatz/Gasthaus Wappenschmiede). Am Hotel und Höhenrestaurant Haus am Weinberg (durchgehend geöffnet) angelangt, können Sie einen schönen Blick über St. Martin genießen. Jetzt führt der Weg am Rande des Kastanienwaldes entlang und bietet immer wieder herrliche Ausblicke über den Oberrheingraben bis hin zum Odenwald. Kurz vor der Einkehrmöglichkeit Schützenhaus Maikammer führt der Weg nach links in den Wald hinein. In einer Spitzkehre geht es ein kurzes Stück nach rechts, hier führt Sie der Weg in den Weinort Maikammer (ca. 2 km) und zur Bahnstation Maikammer-Kirrweiler (3 km).

Der „Keschdeweg“ führt Sie nach links weiter über eine langgezogene Steintreppe. Überqueren Sie die Kalmithöhenstraße und laufen parallel zu dieser auf einem Wirtschaftsweg bis Sie an einem Parkplatz links einbiegen. Hier folgt die Tour ein Stück auf der Markierung "Wanderweg Deutsche Weinstraße". Genießen Sie den Panoramablick über Weinberge und Streuobstwiesen zum Kastanienwald, in den Oberrheingraben und zum Hambacher Schloß. Kurz vor einem kleinen Biotop wandern Sie links Richtung Klausentalhütte.

Nach der Hütte kommen Sie dann nach ca. 200 m zu einem Parkplatz unterhalb des Hambacher Schlosses, im Volksmund auch „Keschdeburg“ genannt. Vom Busparkplatz unterhalb des Schlosses führt der Weg rechts vorbei an der Burgschänke Rittersberg (Einkehrmöglichkeit) bis es rechts abwärts geht in einen schmaleren Waldweg. Der Weg verläuft oberhalb Hambachs bis zu dem kleinen Parkplatz „Am Nollen“. Nach überqueren des Platzes geht es über einem verwurzelten Weg, der bergab zum asphaltierten „Römerweg“ führt.

In Serpentinen geht es weiter bergab über die Waldstraße nach Neustadt hinein. Der Waldstraße folgend biegt der Pälzer Keschdeweg nach ca. 500 m in den Pfad „Alter Vieberg“ nach links ab. Unten links über die Schillerstraße über die Bahnbrücke und anschließend rechts in die Bahnhofstraße. Am Saalbau vorbei ist nun der Bahnhof in Neustadt erreicht.

Keschdeweg (Stefanie Schwarz)

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