Premium-Spazierwanderweg Zweibrücker Fasanenjagd

Das Gelände der sogenannten Fasanerie wurde schon vor Jahrhunderten von den Zweibrücker Herzögen als Ausflugsziel, Kurort und Erholungsstätte genutzt. Eine geheimnisvolle Burgruine aus dem Mittelalter, ein barockes Gartendenkmal, eine Fasaneriemauer die das Waldgelände mit uralten Baumriesen umgibt und ein Wildrosengarten sind die historischen Hauptattraktionen auf der nur drei Kilometer langen Rundtour. Das Romantik-Hotel Landschloss Fasanerie mit Kinderspielplatz und Kneippanlage bietet auf der Sonnenterrasse des Südtiroler Landhauses in stilvollem Ambiente eine traumhafte Rastmöglichkeit. Auf der Liegebank im benachbarten Wildrosengarten lässt sich in rosiger Umgebung ein Sonnenbad nehmen. Durch den alten Baumbestand führt der Waldweg zum Fuße des Fasaneriegeländes. 

 

UFFBASSE! - Kampagne für ein rücksichtsvolles Miteinander in der Natur 

Feuer & Rauchen - Feuer machen, Rauchen und Grillen sind im Wald strengstens verboten und unbedingt zu unterlassen! Brände und damit große Schäden für Natur und Tierwelt lassen sich nur so vermeiden.

Mit Rücksicht unterwegs - Verhalte Dich stets vorausschauend, freundlich und rücksichtsvoll gegenüber allen, die Du unterwegs triffst.

Naturschutz - Bleib auf den ausgewiesenen Wegen und vermeide unnötigen Lärm, wenn du in der Natur unterwegs bist. Verlasse den Wald spätestens bei Dämmerung, um den Rhythmus nachtaktiver Tiere nicht zu stören.

Picknick & Müll - Denk an eine Mülltüte für unterwegs und nimm Abfälle wieder mit nach Hause. Nutze für Pausen & Picknick ausschließlich die möblierten Rastplätze.

Hunde anleinen - Bitte nimm Deinen Hund stets an die Leine. Andere Besucher und Tiere danken es Dir

Weitere Infos unter: www.pfalz.de/uffbasse

Schwierigkeit
leicht
Strecke
2,9 km
Dauer
1:00 h
Aufstieg
58 m
Abstieg
58 m
Start
Parkplatz am Romantik Hotel Landschloss Fasanerie oder Waldparkplatz Tschifflick.
Ziel
Parkplatz am Romantik Hotel Landschloss Fasanerie oder Waldparkplatz Tschifflick.

Wegverlauf


Wegbeschreibung


Oberhalb des Romantik-Hotels Landschloss Fasanerie in der Fasaneriestraße befinden sich kostenlose Parkplätze. Hier bietet es sich an mit dem Spazierweg Zweibrücker Fasanenjagd zu beginnen. Der Weg führt über die Hotelparkplätze zum Ausgangspunkt an der Infotafel zum Wegeverlauf in der Fasaneriestraße. Das erste Ziel ist der direkt gegenüberliegende Wildrosengarten.
In diesem lebendigen Rosenmuseum blühen zur Hauptrosenblüte im Juni die alten Rosensorten und Vorgänger heutiger Zuchtrosen. Im oberen Teil des Wildrosengartens lädt eine Liegebank ein, den Ausblick auf den Wildrosengarten und das Romantikhotel zu genießen. Rechts von der Bank führt eine Tür durch die Umzäunung des Gartens in den Wald.

Linker Hand führt der Weg am Haus des Bienenzuchtvereins Zweibrücken vorbei. Eine Schautafel informiert über die Imkerei. Der Weg führt nach rechts an der historischen Fasaneriemauer am Waldrand entlang. Hier sieht man den Verlauf der Fasaneriemauer und das Waldgebiet ganz deutlich angrenzend zum freien Feld. Nach einem kleinen Wegestück außerhalb der Mauer führt der Weg innerhalb der Mauer auf einem schmalen Pfädchen weiter. Alte Baumriesen säumen den Weg, den wohl auch die herzoglichen Jagdtreiber vor dreihundert Jahren schon gegangen sind. Ein besonderes Zeugnis ist der Grenzstein aus dem Jahr 1718, der von aufmerksamen Wanderern leicht entdeckt werden kann.

An einer Waldwegekreuzung folgen wir dem absteigenden Waldweg, der kurz vor der Burgruine etwas steiler wird. Treppenstufen helfen beim Abstieg. An der Burgruine informieren Tafeln über die archäologischen Funde. Über die Erbauer der Burg und über ihre ursprüngliche Funktion wird  bis heute noch spekuliert.

Treppen führen bergab zur Fasaneriestraße und dem gegenüberliegenden Parkplatz Tschifflick, auch hier ist ein Einstieg in die Tour gut möglich. An der wenige Minuten entfernten Bushaltestelle der Linien 224 und 225 in der Scheiderbergstraße findet man Anschluss an Bus und Bahn. Der hier beginnende Rosenweg führt direkt, entlang des Schwarzbachs, in die Innenstadt.

Der Spazierweg Zweibrücker Fasanenjagd führt vom Parkplatz Tschifflick aus, neben einem kleinen Flüsschen entlang, leicht bergauf in den Wald und folgt der Abzweigung links bergauf und rechts auf einen schmalen Waldweg bis zum Aussichtspunkt auf dem Trompetenhügel mit Bank und Tisch für eine Rast. Ein Infoschild erläutert die ursprüngliche Funktion des Trompetenhügels: Hier bewirkten die Musiker in barocken Zeiten einst ein besonderes Klangerlebnis für das Publikum auf den Terrassen der gegenüberliegenden Anhöhe. Vom Trompetenhügel führt ein schmaler Weg durch den teils alten Baumbestand.

Eine scharfe Kurve vor der Fasaneriemauer lenkt den Weg in Richtung barockem Gartendenkmal. Der Spazierweg stößt auf Höhe der Weiher auf die terrassierte Anlage. Ein schmaler Weg führt über eine Treppe mit Geländer an einem kleinen Wasserlauf mit ovalen Becken vorbei. Man erreicht den unteren Weiher mit den beiden Steinpavillons. Sie sind Relikte der einstigen Sommerresidenz des polnischen Exilkönigs Stanislaus Leszczynski. Eine Treppe führt zur ersten Terrasse mit schöner Wasserkaskade,  direkt gegenüber dem Trompetenhügel. Der weitere Aufstieg führt zu den beiden Wasserbecken, den Spielgeräten und dem Kneippbecken. Das Kneippbecken wird von natürlichem Quellwasser gespeist und bietet wunderbare Erfrischung nach dem Aufstieg und ist ein erholsamer Ausklang des schönen Spazierwanderwegs Zweibrücker Fasanenjagd.

 

barockes Gartendenkmal Tschifflick ()
Tierrelief mit Fasan am barocken Gartendenkmal Tschifflick ()
Wasserbecken vor Romantikhotel Landschloss Fasanerie ()
Spazierweg Fasanenjagd ()
Pavillon des barocken Gartendenkmals ()
Eingang zum Restaurant Esslibris im Romantikhotel Landschloss Fasanerie ()
 (Foto Harald Kröher)
Blick vom Trompetenhügel auf das barocke Gartendenkmal Tschifflick (Foto Harald Kröher)
Freitreppe am barocken Gartendenkmal (Esther Budell-Hoffmann)
Fasanenjagd (Foto Markus Balkow)
Picknick an der Burgruine (Foto Markus Balkow)
Wandern macht Spaß (Foto Markus Balkow)
Freitreppe barockes Gartendenkmal Tschifflick (Harald Kröher)
Link zum digitalen Wahlstudio Deutschlands schönster Wanderweg (Esther Budell-Hoffmann)

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