Rundwanderweg 4 - Lambrecht (Pfalz) - Lambertskreuz

Wir begeben uns vom Bahnhof Lambrecht (Pfalz) aus in Richtung Hermann-Schneid-Brücke und überqueren somit die Bahngleise. Wir folgen der Ziffer 4 und laufen paralell zu den Bahngleisen Richtung Westliche Luhrbachstraße - Bergstraße. Wenn wir uns auf der Höhe des Lidl-Marktes befinden, gehts hoch zum Eichelberg, am Sendemast vorbei, auf den Kamm des Eichelbergs bis zum Ritterstein Lellebebbel-Pädel (Nr. 305). Von dort ist es nicht mehr weit zum Waldhaus Lambertskreuz. Wo wir uns eine Einkehr gönnen. Nach unserer Rast geht es wieder zurück zum Einstieg Lellebebbel-Pädel (gelbes Kreuz). Man folgt weiter dem Fahrweg geradeaus der Markierung 4, den Hohlweg hoch zum "Schuck". Von dort aus wandern wir weiter zum Aussichtspunkt Teufelsfelsen. Wo wir auch eine Schutzhütte vorfinden. Wir genießen die Aussicht bei einem letzten Picknick, bevor wir uns wieder hinunter zum Bahnhof Lambrecht (Pfalz) zu unserem Ausgangspunkt begeben.  

 

UFFBASSE! - Kampagne für ein rücksichtsvolles Miteinander in der Natur

 

  • Feuer & Rauchen - Feuer machen, Rauchen und Grillen sind im Wald strengstens verboten und unbedingt zu unterlassen! Brände und damit große Schäden für Natur und Tierwelt lassen sich nur so vermeiden.
  • Mit Rücksicht unterwegs - Verhalte Dich stets vorausschauend, freundlich und rücksichtsvoll gegenüber allen, die Du unterwegs triffst.
  • Naturschutz - Bleib auf den ausgewiesenen Wegen und vermeide unnötigen Lärm, wenn du in der Natur unterwegs bist. Verlasse den Wald spätestens bei Dämmerung, um den Rhythmus nachtaktiver Tiere nicht zu stören.
  • Picknick & Müll - Denk an eine Mülltüte für unterwegs und nimm Abfälle wieder mit nachhause. Nutze für Pausen & Picknick ausschließlich die möblierten Rastplätze.
  • Hunde anleinen - Bitte nimm Deinen Hund stets an die Leine. Andere Besucher und Tiere danken es Dir.

 

Weitere Infos unter www.pfalz.de/uffbasse  

 

Schwierigkeit
mittel
Strecke
13,6 km
Dauer
4:05 h
Aufstieg
400 m
Abstieg
400 m
Start
Bahnhof von Lambrecht (Pfalz)
Ziel
Bahnhof von Lambrecht (Pfalz)

Wegverlauf


Wegbeschreibung


Die Beschreibung des Rundwanderweges 4 erfolgt im Uhrzeigersinn. Natürlich kann der Rundweg auch in entgegengesetzter Richtung erwandert werden. Der Rundweg ist durchgehend mit schwarzer Ziffer 4 auf weißem Untergrund (Größe 12x12 cm) markiert. An Wegekreuzungen und Abzweigungen im Wald ist der Rundweg zum Teil mit weißen Metallschildern gekennzeichnet. Außer mit der Ziffer 4 sind die Metallschilder noch zusätzlich mit der Aufschrift "Wald, Holz, Stolz" versehen. Weitere Wegweiser (Markierungen) sind im Wald und innerorts auf Markierungsträger (Bäume, Holzpfosten, Pfosten von Verkehrsschilder und Hinweisschilder, Beleuchtungsmasten, Mauern, Häuserwände, usw.) aufgemalt bzw. aufgeklebt.

Zum Teil können auf dem Rundweg die Markierungen des Pfälzerwald-Verein (PWV) als Orientierungshilfe genutzt werden. Es wird in der Beschreibung an den betreffenden Stellen explizit darauf hingewiesen.

Wir starten am Haupteingang vom Bahnhofsgebäude. Laufen rechts die Bahnhofstraße hoch, folgen der Rundwanderweg-Markierung Nummer 4. Als weitere Orientierungshilfe dient die Pfälzerwaldmarkierung Roter Strich. Linker Hand steht der „Alte Postturm“ an dem wir vorbeilaufen. Die Bahnlinie (Mannheim-Saarbrücken) überqueren wir auf der Hermann Schneid Brücke. An deren Ende, wo von links die Sommerbergstraße in die Östliche Luhrbachstraße mündet laufen wir über die Straße, um vor dem ersten Haus an der linken Straßenseite in einen Pfad einzubiegen und wandern an der Bahnlinie entlang in westliche Richtung. Dem Pfad folgen wir ca. 100 Meter, gehen ein paar Treppenstufen hoch und erreichen die Westliche Luhrbachstraße. Auf dieser wandern wir ein Stück bergab, linker Hand sehen wir die Katholische Kirche „Herz Jesu“. Am tiefsten Punkt vor der Bahnunterführung laufen wir geradeaus in die Bergstraße hinein und parallel weiter an der Bahnlinie, Markierung 4, entlang (Weitere Orientierungshilfe Markierung Roter Strich). Bald geht die befestigte Straße in einen unbefestigten Fahrweg über. Dem folgen wir weiter an der Bahnlinie bis wir auf Höhe des links unten über der Bahnlinie bzw. der B39 stehenden Lidl-Marktes und des Fabrikgeländes sind (Beerentalstraße). Rechter Hand geht es noch an 2 Sitzbänken vorbei und nicht weit dahinter verlassen wir den Fahrweg nach rechts und begeben uns wieder auf einen Pfad (weiter der Markierung 4 folgen), der uns steil in mehreren Serpentinen über 2 Fahrwege hinweg, vorbei am „Ruine Spangenberg Blick" auf den dritten Fahrweg führt. Der Rundwanderweg 4 geht auf diesem Fahrweg rechts weiter, vorbei an einem Sendemast. Ca. 50 Meter nach dem Sendemast biegen wir links  auf einen schmalen Pfad ab, der uns in einem steilen Anstieg auf den nächsten Fahrweg bringt. Achtung!!!!! Der Einstieg auf den schmalen Pfad nach dem Sendemast ist leicht zu übersehen. Also Augen auf!!!! 

Auf dem Fahrweg geht es erst links herum und nach ca. 60 Meter wieder rechts. Der Fahrweg führt uns dann auf dem Kamm des Eichelberges entlang, erst leicht ansteigend, dann eben, übergehend in leicht bergab, an der „Alten Viehtränke“ (rechts, etwas abseits vom Weg. In der Nähe der Tränke liegt eine Felsplatte mit der Inschrift „Spielmannszug erwache“.) vorbei, an eine Wegespinne. Wir gehen weiterhin geradeaus der Markierung 4 folgend, am „Alter Kuhpferch (Unger)“ vorbei, leicht ansteigend, dann eben auf dem Kamm des Eichelberges Richtung Norden, ca. 1,1 Kilometer. An dieser Wegegabelung nehmen wir den linken Fahrweg und stoßen bald auf die Pfälzerwaldmarkierung „Gelbes Kreuz“ (ca. 300 Meter), die uns auf dem weiteren Wegverlauf als zusätzliche Orientierungshilfe dient. Wir folgen links herum dem Fahrweg unserer Markierung 4 und erreichen nach etwa 200 Meter den "Ritterstein „Lellebebbel-Pädel“. Auf dem „Lellebebbel-Pädel“ (gelbes Kreuz) geht es weiter. Am Ende des „Lellebebbel-Pädel“ kommen wir auf einen Fahrweg. Hier geht es links ab. Nach ca. 60 Meter teilt sich der Fahrweg. An diesem Punkt haben wir jetzt zwei Möglichkeiten weiter zur Pfälzerwaldhütte des Pfälzerwald-Vereins Ortsgruppe Lambrecht „Waldhaus Lambertskreuz“ zu laufen. 

Erste Möglichkeit:

Wir setzen unsere Wanderung weiterhin im Uhrzeigersinn fort und halten uns links, folgen der Markierung 4 und den Markierungen blau/roter und blau/weißer Strich leicht ansteigend und laufen auf dem „Wilhelmsweg“ zur Pfälzerwaldhütte „Waldhaus Lambertskreuz“, ca. 1,3 Kilometer.

Zweite Möglichkeit: 

Wir halten uns rechts und bleiben auf dem Fahrweg mit der Markierung 4 und weiterhin Markierung „Gelbes Kreuz“, kurz danach kommt von links noch die Markierung grün/weißer Strich dazu. Diesen Markierungen folgen wir auf dem Fahrweg bis zur Pfälzerwaldhütte „Waldhaus Lambertskreuz“, ca. 1,4 Kilometer. 

Beide Möglichkeiten können auch für den Rückweg* genutzt werden.

 *Auf dem Rückweg kommen wir wieder zum Abzweig „Lellebebbel-Pädel“. Wir laufen aber nicht rechts ins „Lellebebbel-Pädel hinein (Markierung „Gelbes Kreuz“), sondern laufen geradeaus weiter der Markierung 4 und den Markierungen blau/roter und blau/weißer Strich folgend. Laufen den Hohlweg hoch zum Wegekreuz „Schuck“. Hier halten wir uns rechts und gleich wieder links und laufen auf dem Fahrweg der Markierung 4 und der Markierung blau/roter Strich nach. In ca. 700 Meter zweigt die Markierung blau/roter Strich rechts ab Richtung Lambrecht (Wolkenbruchweg). Wir laufen weiter geradeaus der Markierung 4 folgend. Nach einer leichten Linkskurve biegen wir scharf rechts ab und wandern  in Richtung Süden.

(In der Rechtskurve bestünde die Möglichkeit auf dem gegenüberliegenden „Luipädel“ hoch zum Gipfel des Stoppelkopf zu laufen).

An einer Wegegabelung halten wir uns rechts, laufen auf dem Höhenweg, vorbei an der Schutzhütte „Zur kleinen Kneipe“ (Schutzhütte „FKL Ranch“ wurde 1972 von den Fasnachtern „Lambrechter Gäsböck“ erbaut)., weiter bergab.

In der folgenden Rechtskurve, besteht die Möglichkeit noch zwei interessante „Steinerne Zeitzeugen“ einmal den „Zeugenstein 1528“ (Grenzstreitigkeiten zwischen dem Kloster St. Lambrecht und Deidesheim. Die flachliegende Bodenplatte (Felsplatte) bezeugt, dass der Grenzverlauf zu Deidesheim, von der Kreuzbrücke bei Frankeneck bergauf kommend (Eichelberg) und das Luhrbachtal durchquerend, Kreuzberg (Teufelstein) bergauf, seine Gültigkeit besitzt) und die „Nonnenbrunz“  (Bodenfels - Grenzplatte - Dreimärker) an der 3 Grenzen zusammenstoßen. In diesem Fall die von Grevenhausen – Lindenberg/Lobloch und Deidesheim) aufzusuchen.

Man biegt in der besagten Rechtskurve links in den Weg (Sackgasse) ab. Nach ca. 40 Meter kommt man an den rechts liegenden „Zeugenstein“ und nach weiteren 130 Meter und etwas unwegsam rechts bergab an die „Nonnenbrunz“. Lässt man diese Möglichkeit aus geht es nach der Rechtskurve gleich wieder scharf links ab und weiter bergab, es folgt eine leichte  Rechtskurve, vorbei am „Teufelsstein“, danach gleich vom Fahrweg links abbiegen. Wir wandern hinunter zum Aussichtspunkt „Teufelsfelsen“ mit einer Schutzhütte. 

Weiter führt der Weg mit der Markierung 4 vom „Teufelsfelsen“ auf einen Pfad, vorbei am „Schillerstein“ (Kleine Felsplatte mit einem Spruch von Friedrich von Schiller, in der Nähe vom Teufelsfelsen. Schöpfer unbekannt. "Oh selig der, dem aus dem Nachklang goldner Tage. Die Tröstung blühet für die Gegenwart")

und am „Alter St. Lambrechter Wetterstein“, zwei Fahrwege querend und zum Ende über steile Stufen hinunter zum Verwaltungsgebäude der Verbandsgemeinde Lambrecht. Die letzten Meter führen jetzt vorne an dem Verwaltungsgebäude vorbei, über die Hermann Schneid Brücke, wieder zurück zum Bahnhof in Lambrecht.

 

Wer den Rundwanderweg 4 gegen den Uhrzeigersinn laufen möchte, muss den Einstieg bei der Verbandsgemeindeverwaltung Lambrecht (Hinweisschild Teufelsfelsen) nutzen. Nach Überquerung der Bahnlinie auf der Hermann Schneid Brücke, vom Bahnhof kommend, gleich rechts, vor dem Parkplatz an der Sitzbank, zum Verwaltungsgebäude der Verbandsgemeinde Lambrecht hoch laufen und weiter wie oben beschrieben in umgekehrter Richtung. 

 

Trotz aller Markierungen wird empfohlen bei jeder Wanderung eine entsprechende aktuelle Wanderkarte aus der Region mitzuführen bzw. sich einer der zahlreichen Wander-Apps zu bedienen.

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bahnhof in Lambrecht (Pfalz) (Walter Klein )
Wandermarkierung (Greenwood & Finch)
Alter Postturm (Walter Klein )
Herz Jesu Kirche (Walter Klein )
Blick zur Ruine Spangenberg (Walter Klein )
Grenzplatte auf dem Eichelberg (Walter Klein )
Waldhaus Lambertskreuz (Andre Distel )
Schutzhütte Teufelsfelsen (Thomas Mann )
Aussicht vom Teufelsfelsen (Thomas Mann)
Teufelsstein - Lambrecht (Pfalz) (Thomas Mann)

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