Theisbergstegen - Kusel (auf dem Remigius-Wanderweg)

Der Remigius-Wanderweg führt durch die bucklige Landschaft des Pfälzer Berglandes, gesäumt mit herrlichen Panoramablicken in den Hunsrück und die Pfalz.

Unterwegs laden romantisch gelegene Bänke zum Verweilen und Staunen ein.

Unterwegs besteht die Möglichkeit zur Einkehr.

 

UFFBASSE! - Kampagne für ein rücksichtsvolles Miteinander in der Natur

- Verhalte Dich stets vorausschauend, freundlich und rücksichtsvoll gegenüber allen, die Du unterwegs triffst.

- Achte auf die Natur, zerstöre keine Pflanzen und bleibt immer auf den Wegen.

- Denk an eine Mülltüte für unterwegs und nimm Abfälle wieder mit nach Hause.

- Bitte nimm Deinen Hund stets an die Leine. Andere Besucher und Tiere danken es Dir.

- Beachte zu Deiner eigenen Sicherheit alle Wegesperrungen. Auch am Wochenende.

- Parke nur auf ausgewiesenen Parkplätzen. Lass Platz für Rettungswege und landwirtschaftliche Maschinen.

- Gib land- und forstwirtschaftlichem Verkehr bitte den Vorrang.

Schwierigkeit
mittel
Strecke
8,6 km
Dauer
2:27 h
Aufstieg
232 m
Abstieg
211 m
Start
66869 Kusel, Bahnhof
Ziel
66869 Kusel, Bahnhof

Wegverlauf


Wegbeschreibung


Der Wanderweg startet am Bahnhof in Theisbergstegen.

Wir folgen der Bahnhofstraße nach Süden und biegen rechts in die Kuseler Straße ein. Nach ca. 250 m biegen wir rechts in den Remigiusbergweg ein und folgen der Markierung "weißes R auf blauem Grund" bergauf bis zum Steinbruch.

Auf unserem weiteren Weg tauchen wir im Steinbruch zwischen Haschbach und Theisbergstegen in die geologische Vielfalt der Region ein, tiefe Blicke in Millionen Jahre bietet der geologische Lehrpfad mit seinen Informationstafel. Er führt durch das Steinbruchgelände und schlägt die Brücke zwischen geologische Vergangenheit und heutiger Nutzung.

Nach dem Steinbruch, an einer kleinen Kapelle an der Straße besteht die Möglichkeit zu einem kleinen Abstecher auf den Remigiusberg (links hoch - markiert als "weißes R auf gelbem Grund").

 

Quelle: Wikipedia

Der Remigiusberg im rheinland-pfälzischen Landkreis Kusel ist eine 368 Meter hohe Erhebung, die zum Westteil des Nordpfälzer Berglandes gehört und das Umland nur um etwa 120 Meter überragt.

Auf der Kuppe liegen nahe beieinander und lediglich durch eine flache Senke getrennt die Propsteikirche St. Remigius als einziges erhaltenes Gebäude der ehemaligen Propstei gleichen Namens und die Ruine der Michelsburg.

Propsteikirche – Eine Vorgängerburg aus dem 11. Jahrhundert hatte um 1127 dem Bau eines Klosters weichen müssen. Es war eine Filialgründung der Benediktinerabtei Saint-Remi in Reims zu Ehren des heiligen Remigius und erhielt – wie später auch das Umland – dessen Namen, obwohl der Heilige, der im 5./6. Jahrhundert lebte, die Gegend nie besucht hatte.[1] Das Kloster bestand bis zum Jahr 1526, als es im Gefolge der Reformation aufgelöst wurde.

Michelsburg – Ab 1260 wurde nahe der Propstei die zweite Burg errichtet, die ihren Namen nach dem Patron der Burgkapelle, St. Michael, erhielt und heute Ruine ist. Die Burg gehörte anfangs der Grafschaft Veldenz, später dem wittelsbachischen Herzogtum Pfalz-Zweibrücken. Die Anlage wurde im Dreißigjährigen Krieg und im Pfälzischen Erbfolgekrieg stark beschädigt. Nachdem sie in den frühen 1790er Jahren durch französische Revolutionstruppen endgültig zerstört worden war, erfolgte 1794 die behördliche Freigabe als Steinbruch. 1973/74 wurden Sanierungsarbeiten durchgeführt.

 

Das Steinbruchmuseum Rammelsbach liegt ganz in der Nähe und ist durch den ausgeschilderten Zuweg ("weißes R auf gelbem Grund") schnell zu erreichen - Besichtigung nach Voranmeldung unter Tel: 06381 / 424270 möglich.

 

Der Hauptweg "weißes R auf blauem Grund" führt uns an der K 21 entlang bis zum Friedhof Haschbach. Wir biegen rechts ab und folgen der K 69 (auf dem Radweg!) hoch zur L 362. Wir folgen der Hauptmarkierung ein kleines Stück hoch und biegen dann links in den Wald hinein.

Mit herrlichen Aussichten gekrönt, wandern wir nun auf der Anhöhe zwischen Haschbach und Kusel. Viele Laubbäume, darunter auch knorrige Mammutbäume, prägen den Wald neben dem Weg.

Der Weg führt uns durch dichten Wald, vorbei an der Rübezahlbank (Namen trägt die Bank aufgrund ihrer Ausmaße, gemütlich ist es dort aber für jeden Wanderer) und am Waldklassenzimmer.

Weiter durch den Wald erreichen wir die idyllisch, an einem kleinen Weiher liegende "Winterhelle".

Ab hier folgen wir der Markierung "weißes R auf gelbem Grund" - Zuweg

Portrait Fritz Wunderlich (Tourismusbüro Pfälzer Bergland)
Theisbergstegen - Wanderbahnhof (Jürgen Wachowski)
Gedenkzimmeransicht (Tourismusbüro Pfälzer Bergland)
Mobizentrale Hin und Weg, Touristinformation ()
Remigiusberg ()
Remigiusberg - St. Remigii ()
Remigiusberg - St. Remigii ()
Remigiusberg ()

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