Tilemann-Stella-Weg um Battweiler

Von der Konrad-Loschky-Halle aus führt der Weg aus Battweiler hinaus, vorbei an Äckern und Wiesen zur Battweiler Höhe mit einem herrlichen Fernblick. Ein gemütlicher Rastplatz am Rande des Naturschutzgebietes mit den Küchenschellen lädt hier zum Verweilen und Entspannen aus.

Weiter verläuft die Strecke durch den Wald zum Ohmbachtal bis zum "Waschbrunnen" der zum Kneippen einlädt. Danach geht es leicht bergauf durch den Wald zum Stockbornerhof. Die gut bürgerliche Küche lädt zur Einkehr ein. Von hier verläuft der Weg entlang der idyllischen Schlucht in ein verstecktes, ruhiges Seitental.

Leicht ansteigend durch die Talaue vor Battweiler kehren Sie zum Ortseingang und zum Ausgangspunkt zurück.

UFFBASSE! - Kampagne für ein rücksichtsvolles Miteinander in der Natur

  • Verhalte Dich stets vorausschauend, freundlich und rücksichtsvoll gegenüber allen, die Du unterwegs triffst.
  • Achte auf die Natur, zerstöre keine Pflanzen und bleibe immer auf den Wegen. Versuche übermäßigen Lärm zu vermeiden und verlasse vor der Dämmerung den Wald.
  • Denk an eine Mülltüte für unterwegs und nimm Abfälle wieder mit nach Hause.
  • Bitte nimm Deinen Hund stets an die Leine. Andere Besucher und Tiere danken es Dir.
  • Beachte zu Deiner eigenen Sicherheit alle Wegesperrungen, auch am Wochenende.
  • Parke nur auf ausgewiesenen Parkplätzen. Lass Platz für Rettungsfahrzeuge und landwirtschaftliche Maschinen.
  • Gib land- und forstwirtschaftlichem Verkehr bitte den Vorrang.  

 

Schwierigkeit
schwer
Strecke
21,8 km
Dauer
6:00 h
Aufstieg
476 m
Abstieg
476 m
Start
Dorfkiche in Battweiler, Stockbornerhof
Ziel
Es handelt sich um eine Rundtour

Wegverlauf


Wegbeschreibung


Am Parkplatz gegenüber der Dorfkirche von Battweiler beginnt die Wandertour. Sie führt nach rechts in die Lindenstraße, die „Gass“, wie die älteren Dorfbewohner diese typisch dörfliche Straße mit alten Nuss-, Linden- und Kastanienbäumen bezeichnen, wo noch letzte Spuren des Komtureigutes und das ehemalige Forstamt des Dorfes zu sehen sind. Nach fast 300 Metern wendet man sich nach rechts in die Reichwaldstraße, um nach links durch die Flurstraße in nördlicher Richtung einen ersten freien Blick in die Feldflur „Dell“ und zum „Kieferwäldchen“ auf der Battweiler Höhe (1) zu genießen. Dort beginnt das Naturschutzgebiet mit der seltenen Fauna und Flora des Kalkmagerrasens.

Auf dem „Römerweg“, einem alten Handelsweg der Kelten und Römer, geht es in die Zieglerdell, wo der Geometer Tilemann Stella die damals noch aktive Ziegelhütte (2) des Herzoges in seiner Karte mit drei Gebäuden eingezeichnet hat. Heute sieht man nur noch aufgeworfene Bodenwellen und gelegentlich Tonscherben im Ackerland zum Zieglerwald, wo einst die Ziegeln gebrannt wurden. Im Laubmischwald führt die Wanderroute an der Kiefernickelsklamm (3) vorbei, wo nach dem Volksmund der „Kiefernickel“ im Schutze der Felsen hauste. Nach einem heimtückischen Mord soll die Sagengestalt in diese düstere Waldlandschaft verbannt worden sein.

Nicht weit von der Kiefernickels-Quelle liegt am Wegesrand die mächtige Felsformation des Katzenfelsens (4). Was ursächlich für diese überlieferte Namensgebung ist, lässt sich aus der der imposanten Naturschöpfung heraus nicht erklären. Gut 100 Meter von diesem Felsen entfernt hat der Geometer am Zusammenfluss des Kleinen Marbach in den Großen Marbach einen Felsblock entdeckt, der ihm ein ungelöstes Rätsel aufgegeben hat. In den Stein waren zwei Hufeisen,  in jedem ein Kreuz und daneben zwei altfränkische, spitze Schuhe eingemeißelt. „Was solche Zeichen bedeuten kann ich nit wissen“, schreibt Stella. Heute steht beim Katzenfelsen eine Informationstafel, die das mögliche Aussehen des Grenzfelsens zeigt und die geschichtliche Deutung des bedeutenden Grenzfelsens beschreibt. Der Wanderweg geht weiter in der Talaue oberhalb des Bachlaufes zum ehemaligen Waschbrunnen (5) der Gemeinde Reifenberg. Dort kann der Wanderfreund sich im Kneippbecken erfrischen, das vom „Urebacher Born“ gespeist wird, wie Stella diese stark fließende Quelle in der Ämterbeschreibung des Herzogtums bezeichnet hat.

Nun wendet sich die Wanderroute auf der anderen Talseite auf dem ehemaligen Kirchenpfad durch das einstige Jagdrevier der Herzöge zum Stockbornerhof. Dort lädt eine Gaststätte zur Einkehr ein. Wer möchte, kann einen Abstecher zum Höhenrücken gegenüber dem 1764 vom Herzog Christian IV. zur Gründung ausgeschriebenen Hofgutes zum Segel- und Sportflugplatz Pottschütthöhe (6) machen, wo der Wanderfreund einen Rundblick in den Pfälzerwald und zu den vielen verträumten Dörfern des ehemaligen Herzogtums genießen kann. Vom Stockbornerhof führt der Wanderweg in die Tallandschaft des „Strang“, wo er nach rechts in den Wald zum Sefrinsbrünnchen (7) abzweigt. Nun geht es auf dem Waldweg zur Buchholzbrücke (8), dem Weg zum „Dippen“ hoch zur neugotischen Dorfkirche Battweiler. Die Wandertour kann mit einer Einkehr im „Battweiler Hof“ gemütlich ausklingen.

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